Antrag: Praxisorientiertes Sportfach Selbstverteidigung

Ds-1048/5

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich auf Landesebene dafür einzusetzen, dass für Mädchen und junge Frauen in der Grund- und Oberschule im Sportunterricht ein praxisorientierter Bereich für Selbstverteidigung bereitgestellt wird. Mädchen und junge Frauen sollen befähigt werden, sich im Alltag gegen, insbesondere sexuelle, Übergriffe zur Wehr setzen zu können.

Begründung

Fast täglich liest und hört man in den Medien von sexuellen Übergriffen auf Frauen, die meist brutal, oft auch mit Waffengewalt, sexuell belästigt oder sogar missbraucht werden. Frauen sind auf solch eine Situation meist nicht vorbereitet und dem Angreifer wehrlos ausgesetzt. Selbstverteidigungskurse und -techniken stellen die effektive Abwehr eines überraschenden Angriffs in den Fokus. Selbstverteidigende Maßnahmen im Sportunterricht können praxisorientiert gelehrt werden. Dies sollte fester Bestandteil des Sportunterrichts werden.

Mit diesen erlernten Fähigkeiten sind Frauen eher in der Lage, gefährliche Situationen zu erkennen und sich ggf. gegen Angreifer zur Wehr zu setzen.
Dies kann dem Opfer unter Umständen das Leben retten. Die Selbstverteidigung ist eine anspruchsvolle sportliche Herausforderung, die nicht jedes Elternteil seinem Kind, z.B. aus finanziellen Gründen, in privaten Sportstätten bieten kann.

Eine veränderte Lebenssituation im Alltag erfordert eine Anpassung des Sportunterrichts

AfD Fraktion

Dr. Seyfert/Bolsch

AFD BUNDESWEIT

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