Antrag: Beim Erwerb von Lese- und Schreibkenntnissen niemanden benachteiligen - AfD Charlottenburg-Wilmersdorf

Antrag: Beim Erwerb von Lese- und Schreibkenntnissen niemanden benachteiligen

DS-0731/5

Die BVV möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen des Senates

dafür einzusetzen,

bzw. dafür in der Volkshochschule Charlottenburg-Wilmersdorf Sorge zu tragen,

dass asylsuchende und einheimische Analphabeten die

gleichen Chancen zur Alphabetisierung erhalten und

für beide Gruppen gleiche finanzielle Aufwendungen erbracht werden.

 

Begründung:

In Deutschland können etwa 7, 5 Millionen Erwachsene keine einfachen Texte lesen oder

schreiben. Damit zählten mehr als 14 Prozent der Erwerbsfähigen zu den

sog. funktionalen Analphabeten, heißt es in einer Studie der Universität Hamburg.

Diese können nur einzelne Sätze, nicht aber zusammenhängende Texte lesen und

schreiben. (Zeit online vom 28. 02. 2011).

Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf leben Menschen, die trotz Schulbesuches nicht in der

Lage sind, die deutsche Sprache fließend zu lesen und zu schreiben.

Es gibt bei der VHS Charlottenburg-Wilmersdorf zahlreiche Deutschkurse, die

allerdings alle Bestandteil eines Integrationskurses gemäß § 43 des Aufenthaltsgesetzes

sind.

Dies schließt einheimische Analphabeten bzw. Menschen, die einen sprachlichen

Aufholbedarf haben, von der Teilnahme aus.

Dieser Zustand ist angesichts des geltenden Sozialstaatsprinzips und des Gleichbe-

handlungsgrundsatzes nicht hinnehmbar und muss auf allen staatlichen Ebenen aktiv

und nachhaltig bekämpft werden.

 

AfD Fraktion

Dr. Seyfert/Bolsch

 

 

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